Betriebliches Gesundheitsmanagement – eine Win-Win-Situation für Unternehmen und Mitarbeiter.

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Erklärung des Begriffs. Eine einfache Definition liefert die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga): „Das »Betriebliche Gesundheitsmanagement« steht für ein planvolles Vorgehen, um Belastungen für die Beschäftigten zu verringern und die Ressource Mitarbeiter-Gesundheit zu stärken.“ Im Folgenden erfahren Sie in einer kurzen Übersicht, was Sie zu diesem Thema wissen sollten, und welche Vorteile das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) für Ihr Unternehmen bringt.


Gründe für die Einführung, Ziele und Hemmnisse

Ausschlaggebend für die Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements sind sowohl soziale als auch finanzielle Motive. Im iga-Report 20 geben die befragten Betriebe u.a. „soziale Verantwortung“, „Unterstützung durch die Krankenkasse“, „hohe Fehlzeiten“ sowie „schlechtes Betriebsklima“ als Gründe an. Gründe können aber auch der demographische Wandel und der damit verbundene Anteil älterer Mitarbeiter sein, oder das Werben um Fachkräfte. Gerade den Konkurrenzkampf um qualifizierte Nachwuchskräfte sollte man nicht unterschätzen.  


In der oben genannten Studie nennen die befragten Betriebe auch ihre Ziele. Dazu zählen unter anderem „bessere Gesundheit“, „höhere Leistungsfähigkeit“, „Arbeitsmotivation steigern, „Bedingungen verbessern“ und „Image verbessern“.


Interessant ist vor allem die Betrachtung der im iga-Report 20 beschriebenen Hemmnisse für Unternehmen: Genannt werden u.a. „Vorrang des Tagesgeschäfts“, „fehlende Ressourcenfür BGM“, „fehlendes Wissen über Umsetzung“ sowie „kein Wissen über externe Unterstützung“. 
[Quelle: AOK Bundesverband, BKK Bundesverband, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Verband der Ersatzkassen (Hrsg.): iga-Report 20]

Externe Unterstützung für Sie durch mich als Betriebsarzt

Interessant: Laut iga-Report 20 erfolgte die Anregung zur Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu 26-48% durch den Betriebsarzt – abhängig von Größe und Mitarbeiterzahl des Unternehmens. Deshalb möchte ich Ihnen an dieser Stelle auch Ihnen die Vorteile des Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) näher bringen. Dabei gilt: Ein BGM soll Ihrem Unternehmen und den Beschäftigten gleichermaßen zu Gute kommen.



Vorteile für Ihr Unternehmen sind unter anderem:

  • Steigerung der Mitarbeitermotivation
- Verbesserung des Images und somit gesteigerte Attraktivität für Fachkräfte  
- mögliche Reduzierung krankheitsbedingter Ausfälle älterer Mitarbeiter aufgrund von Erkrankungen des Skelettsystems und des Herz-Kreislauf-Systems
  • weniger Fehlzeiten 
- Steigerung der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter
- Verbesserung des Betriebsklimas
- langfristige Steigerung des Betriebsergebnisses und der Wettbewerbsfähigkeit.

Vorteile für Ihre Mitarbeiter sind unter anderem:
-

  • Früherkennung von Risiken und deren Minimierung
  • langfristiges Wohlbefinden

  • gesteigerte Motivation

  • gesteigerte Leistungsfähigkeit.


Maßnahmen im Rahmen des BGM  

Ein ganzheitlicher BGM-Ansatz umfasst neben dem Arbeitsschutz auch die betriebliche Gesundheitsförderung und die Optimierung der Führungskultur.

Einzelne Maßnahmen können sein:


  • Verbesserung des Arbeitsplatzes sowie der Arbeitsabläufe
- regelmäßige Analyse der Arbeitsabläufe
- Mitarbeiterschulungen
- Gesundheitszirkel
  • Führungskräfteschulungen



Zusammenfassung


Ob als sinnvolle Investition angesichts des demographischen Wandels, als wichtige soziale Komponente im Wettbewerb um Nachwuchskräfte oder als effektives Element gegen Fehl- und Ausfallzeiten: Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein wichtiger Faktor für den Unternehmenserfolg.



“Betriebliche Gesundheitsförderung bedeutet zwar zunächst einen zusätzlichen Aufwand in Form von Zeit, Personal und Finanzen. Dieser lässt sich aber begrenzen, wenn die Betriebliche Gesundheitsförderung an bereits vorhandene Strukturen und Prozesse, z.B. eines Arbeitsschutzmanagements im Betrieb angebunden wird.“
[Quelle: AOK Bundesverband, BKK Bundesverband, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Verband der Ersatzkassen (Hrsg.): iga-Report 20, S. 28]

Gerne erläutere ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch mehr dazu. Bitte nehmen Sie für eine Terminvereinbarung einfach Kontakt mit mir auf.

Hier für Sie zum Nachlesen: der iga-Report 20

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